loading
Hannes Seebacher, ein angesehener Fotograf, wählt für seine Bilder die abwechslungsreichen sowie atemberaubend schönen Kulissen direkt aus der Natur. Für ESBjERG setzt er bereits seit einigen Jahren Rasur Sujets gekonnt und naturverbunden in Szene. Der österreichische Künstler versteht das Rasieren als kulturübergreifendes und zeitloses Ritual, welches auf der ganzen Welt, sowohl von Frauen als auch von Männern jeden Alters an den unterschiedlichsten Körperstellen durchgeführt wird. Dieser Beitrag berichtet von Hannes Seebachers Reise nach Indien.

Auf der Suche nach nicht-alltäglichen Rasurmomenten war schnell die Idee einer Indien Reise geboren. ESBjERG fungierte als Auftraggeber und ließ dem Künstler freie Hand. Ohne klare Linie, jedoch mit jeder Menge Kreativität und Feingespür im Gepäck trat Hannes Seebacher sein Abenteuer an. Als Wegbegleiter diente ein A4 gebundenes schwarzes Buch, in welches er in Wort und Bild seine Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse festhielt. Als wir es gemeinsam durchgeblättert haben, sind sichtlich einige Erinnerungen wieder zum Leben erwacht. So ein Reisetagebuch ist ein geduldiger Zeuge, der auch Jahre später längst Vergessenes wieder zum Vorschein bringt. Bereits im Flugzeug machte er sich die ersten Notizen…

In Neu-Dehli angekommen, lernte er die Stadt mit all ihren Facetten kennen. Die Menschen wirkten auf ihn ruhig, gelassen und interessiert. Nachdem er sich einen guten Überblick von Indiens Hauptstadt verschafft hatte, wollte er nun Indiens Natur entdecken. Was kann es denn Aufregenderes geben, als die Einsamkeit und Kargheit der Wüste zu erkunden?

ESBjERG verschenkt ein Kamel

Hannes Seebacher ließ der Gedanke, durch die Wüste Thar zu ziehen, nicht mehr los. Fest entschlossen organisierte er sich einen Guide, der ihn bei seinem Unterfangen begleiten sollte. So kam es, dass er Mathar kennen lernte. Die Wüstenwanderung durch den Sand schweißte die beiden zusammen und eine Freundschaft begann. Mit auf die Reise kamen drei Kamele. Sie zogen durch Sand- sowie Strauchwüsten und auch durch Steinsteppen, die dem Künstler ganz besonders im Gedächtnis geblieben sind, da es ihm vorkam durch eine Mondlandschaft zu schreiten. Für Hannes Seebacher, der sehr naturverbunden ist, war das Abenteuer Wüste eine wahre Sensation, das ihn zu großartigen Bildern und Ideen inspirierte. Eine davon war für seinen Freund zwei Kamele zu kaufen, damit er selbstständig als Guide arbeiten kann. Eines schenkte er selbst und das andere wurde von ESBjERG erworben. Um den Start in die Selbstständigkeit zu fördern, unterstützte Hannes Seebacher Mathar auch noch von Europa aus.

Die Muse verschaffte ihm ebenso den Einfall im Nirgendwo des Ödlandes den einzigen Baum weit und breit ESBjERG zu widmen. Dafür musste er nichts weiter tun, als ESBjERG in die Rinde zu schnitzen. Der Baum diente als gute Stütze um den Spiegel und das nötige Rasierequipment zu platzieren. Auf einer Decke sitzend, bat sich die einmalige Gelegenheit sich unter diesen etwas anderen Umständen zu rasieren. Dabei entstand dieses wunderbare Foto.

Rasur in Wüste Thar, Indien
Copyright esbjerg.com Fotograf: Hannes Seebacher

Jaisalmer – Eine Stadt in der Wüste Indiens

Ein weiteres Reiseziel war Jaisalmer – eine Stadt mitten in der Wüste Thar. Die Häuser bestehen aus gelbbraunem Sandstein, wodurch sie sich nicht sonderlich von der Wüste abheben. Die Stadt scheint eins zu sein mit der Landschaft, die sie umgibt. Innerhalb Jaisalmers in einem Barbiershop entstand dieses einzigartige Bild, wo Hannes Seebacher seinen Freund Mathar rasiert. Auch die Passanten hatten ihre Freude beim Zusehen. Somit war es für viele eine unterhaltsame Begebenheit.

Rasur in Jaisalmers, Indien
Copyright esbjerg.com Fotograf: Hannes Seebacher

Eine wunderschöne Aufnahme stellt dieses Foto dar. Im Hintergrund die Nebelschwaden und in der Mitte des Bildes steht ein Teil des Adinath-Tempel, der sich in Ranakpur befindet. Hannes Seebacher führte in diesem Ambiente eingebettet sorgfältig die Nassrasur bei Mathar durch. In diesem Setting war das Rasieren auch dort ein einmaliges Erlebnis.

Adinath-Tempel in Indien
Copyright esbjerg.com Fotograf: Hannes Seebacher

Indien ist auf jeden Fall immer eine Reise wert. Es ist ein Eintauchen in eine andere Welt. Einmal in diesem Land gewesen, geht man mit einer anderen Sichtweise durchs Leben. Als Fotograf und Maler hat dieses Land einen ganz besonderen Reiz auf ihn, da ihm die Andersartigkeit neue Perspektiven, Motive und Ansichten verschafft und sich so sein Horizont als Künstler sowie als Mensch erweitert.

Indien war der Beginn einer Reiseserie und ein Ende ist lange noch nicht in Sicht. Eines seiner weiteren Reiseziele war Island. Hannes Seebacher ist es gelungen die Insel in authentischer Weise einzigartig festzuhalten. Wir möchten mit Euch noch weitere spannende Betrachtungsweisen und Erfahrungen rund um das Thema Rasur teilen. Damit Rasur nicht nur eine routinierte Tätigkeit bleibt, sondern ein belebtes, spaßmachendes und sich weiterentwickelndes Ereignis wird.

Hannes Seebacher – 1969 in Kufstein geboren – ist ein multidisziplinär arbeitender österreichischer Künstler. Seine Werke treten auf vielfältige Weise in Erscheinung, da er sich unterschiedlicher Medien und Materialien bedient. Am liebsten spiegelt er das Thema Wasser in seinen vieldimensionalen Darstellungen wieder. Er wurde 2009 mit dem Neptun Wasserpreis für WasserKREATIV vom österreichischen Umweltministerium prämiert und 2006 gewann Hannes Seebacher den Wasser-Skulpturenwettbewerb der Stadt Schwaz. Durch seinen internationalen Ruf ist er ein gefragter Künstler im In- und Ausland. So wie seine Arbeitsutensilien variieren auch seine Lebensmittelpunkte. Seit 2005 bewegt er sich zwischen Arosa (CH), Innsbruck, Berlin, Köln und Wien. Derzeit lässt er sich in Jordanien inspirieren und hat bestimmt das eine oder andere zu erzählen.

Drawing of Hannes Seebacher
Copyright esbjerg.com
Der Name Movember setzt sich aus Moustache und November zusammen und ist weltweit die größte Charity Bewegung, welche sich ausschließlich mit der Gesundheit von Männern beschäftigt. Diese Kampagne ist ins Leben gerufen worden, um darauf aufmerksam zu machen, dass viele Männer – egal welchen Alters – viel zu jung sterben. Damit psychische Probleme sowie Prostata- und Hodenkrebs keine Randthemen bleiben, sondern auf jedermanns Radar blinken, wird mittels haariger Oberlippenbärte mobil gemacht.

2003 wurde die Spendenaktion in Australien gegründet und konnten seitdem 5 Millionen Männer und Frauen dazu bewegen an dieser globalen Männergesundheitsbewegung teilzunehmen. Es handelt sich hierbei um eine unabhängige, frei von staatlicher Förderung und sich selbst organisierende Stiftung. Movember unterstützt mit den Spendengeldern sowohl bahnbrechende Forschungsarbeit als auch jene Programme, welche Sorge tragen, dass Männer glücklicher, gesünder und länger leben. Mit dem Wachsen von Schnurrbärten und den geführten Gesprächen konnten in 21 Ländern bereits über € 645 Millionen für Programme bereitgestellt werden, welche sich der Gesundheit von Männern widmen.

Die Stiftung ist bislang die einzige, welche weltweit gesehen das ganze Jahr lang im Einsatz für die Gesundheit der Männer aktiv ist. Ihre Vision ist, die Gesundheit von Vätern, Söhnen, Partnern, Brüdern, Onkeln, Cousins, Freunden etc. nachhaltig zu verbessern. Seit 13 Jahren begibt sich Movember deshalb mit seinen Mitgliedern jeden November auf eine 30ig tägige Reise, um so gezielt und bewusst mit innovativen und kreativen Ideen auf Probleme in der Gesundheit von Männern aufmerksam zu machen. Männer lassen sich also den ganzen November lang einen Schnurrbart wachsen und weisen so auf gesundheitliche Problematiken in der Männerwelt hin, über die so gut wie nie gesprochen werden. Ziel ist es weitere Personen zum Spenden zu animieren und so das Schweigen über Männerkrankheiten zu brechen. Auch Frauen steht es frei sich einen Moustache – in welcher Form auch immer – zuzulegen.

Besonders wichtig ist der Stiftung Transparenz. Aus diesem Grund ist jedes Jahr ab September ein globaler Jahresbericht online abrufbar. So ist für jedermann klar ersichtlich, wohin die Spendengelder fließen. Aus heutiger Sicht rechnet Movember, dass sich durch ihre Kampagne die Anzahl der Männer, welche viel zu jung sterben, im Jahr 2030 um 25 Prozent reduzieren wird.

ESBjERG hat sich der Movember Bewegung angeschlossen und ist aktiver Unterstützer. Zudem gibt es auf esbjerg.com einige Pflegeprodukte für jedermanns MO!

Movember Foundation

51 und ein halbes Jahr meines Lebens habe ich ohne Bart verbracht – seit nunmehr einem Jahr und ein paar Härchen mehr bin ich zufriedener Eigner und Pfleger einer Kuscheltapete im Gesicht. Und nach einem Jahr habe ich auch für mich einen Stil gefunden, der (zu) mir steht und meinem Umfeld auch noch gefällt. Da ich als blonder und rothäutiger Mensch nicht besonders rassig bin (um meine glatten Beine würde mich jede Ballerina beneiden), war ein Bart nie in Denk- oder Experimentweite, bis ich mich mit meinem Sohn (damals 17) und meinem Neffen (detto) auf Skiurlaub begab. Den jungen Herren sprossen zwar erste „Haarlis“ im Schläfenbereich, sonst jedoch nix, deswegen meinten sie, dass ich ihre Sehnsüchte nach einer stilgemäßen Freerider-Gesichtsbehaarung stillen sollte.

Da ich gerade beruflich eine Auszeit von ein paar Monaten nahm, ließ ich auch nach der Heimkehr meinen Bart weiter sprießen. Mein Barthaar ist blond und bedächtig im Wuchs, so dauerte es Wochen, bis auch meine Familie und meine Freunde die Veränderung bemerkten, während ich mich schon wie eine gelungene Mischung aus Zeus und Harry Rowohlt fühlte.

So führte mich mein Weg in einen Mediamarkt, um einen Babyliss Trimmer zu erstehen, mit dem ich auch heute noch an mir werke. Mittlerweile habe ich für mich eine Generallänge von 9mm als angemessen und praktisch entdeckt, der Mix aus 9mm seitlich und 13 bis 15 mm am Kinn von vorher verliehen mir ein wenig das Aussehen eines Ziegenbocks. Im Übrigen sind blonde 9mm Haare auch höchst geeignet, weniger stark bewachsene Stellen elegant und dezent zu zieren, ohne dass starke Schwarz-weiß Kontraste wie bei Dunkelhaarigen entstehen.

So richtig spannend begann das Bartleben zu werden, als ich mich mit der Pflege des Bartes intensiver befasste und Pflegen testete. Öle, wie z.B. das Olivenblatt Bart-Öl von ESBjERG oder das Pipetten Öl von PRORASO machten den Bart weich, duftend und kratzfrei auf der eigenen Haut. Der Nachteil ist das Nachfetten der Öle, deswegen habe ich auch Wachse getestet. Diese halten lange und sind z.B. an Tagen zu empfehlen, an denen man sich intensiv im Wasser aufhält. Aber schlussendlich greife ich am liebsten und öftesten zu den Bartbalsams – die machen den Bart sanft, fetten nicht nach und riechen gut. Mein Favorit: Der ESBjERG Bartbalsam, Amber/Kardamon – passt herrlich zu herberen Parfums oder Eau de Toilettes und hat auch einen sehr guten Eigengeruch.

ESBjERG Bartbalsam Amber & Kardamon
Copyright esbjerg.com

Mein Fazit für Männer, die über einen Bart nachdenken: Tut es! Ich hätte im Leben andere Dinge auslassen sollen, als das Tragen eines Bartes.

Ob täglich oder sporadisch das Rasurergebnis muss überzeugen. Bei der idealen Nassrasur kommt es nicht nur auf das richtige Werkzeug an, sondern auch auf seine Wartung und Handhabung. Übung macht immer noch den Meister und eine perfekte Rasur beginnt bekanntlich mit einer ordentlichen Vorbereitung. Heute beantworten wir die 5 wichtigsten Aspekte zur männlichen Bartrasur:

  1. Das richtige Anfängermesser
    Rasuranfängern empfehlen wir ein Rasiermesser mit wechselbarer Klinge, wie zum Beispiel eine Shavette. Diese ist zwar nicht ganz so gründlich wie ein klassisches Rasiermesser, dafür ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Die Handhabung ist dieselbe wie bei den klassischen Rasiermessern. Sobald der Umgang mit der Shavette reibungslos und routiniert verläuft, kann MANN sich an das klassische Rasiermesser heranwagen.

    Wichtig: Beim Kauf des Messers achtet bitte auf das Material der Schneide! Klingen aus Karbonstahl eignen sich besser als rostfreier Stahl. Um Rost zu verhindern, reicht es die Klinge regelmäßig zu pflegen.

    Mann bei der Messerrasur
    Copyright esbjerg.com Fotograf: David Vance
  2. Scharfe Messer & sanfte Pflege
    Je schärfer die Klinge, umso angenehmer ist die Rasur. Deshalb empfehlen wir die Klinge regelmäßig zu tauschen oder selbst abzuziehen. Die Schärfe eines Messers geht Hand in Hand mit der richtigen Pflege. Gewartete Klingen leben länger und sind sanfter zur Haut.

    Wichtig: Nach der Rasur das Messer immer mit klarem Wasser reinigen und vorsichtig abtrocknen. Bitte die Klinge niemals reiben, dadurch wird der feine Grat zerstört. Wird das Rasiermesser länger nicht verwendet, sollte es mit einem geeigneten Öl eingefettet und belüftet gelagert werden.

  3. Richtiges Abziehen am Leder
    Im Fachjargon wird das Abziehen auch Ledern genannt. Um richtig abzuziehen braucht es ein wenig Geduld, um die fließenden Bewegungen zu verinnerlichen. Hier ist die richtige Technik gefragt! Bitte nicht hudeln damit läuft man bloß Gefahr das Messer oder den Riemen zu beschädigen.

    Zum Ledern eignet sich am besten ein gut gespannter Hängeriemen aus feinem Rindsleder. Der Riemen sollte mindestens so breit sein, wie die Messerschneide lang ist. Gerne kann die glatte Lederseite mit einem eigens dafür vorgesehenen Fett ein wenig eingerieben und anschließend einmassiert werden. Das Einfetten vermeidet das Austrocken und so bleibt das Leder länger geschmeidig.

    Während des Abziehens ist der Riemen ganz fest gespannt. Die glatte Lederseite schaut nach oben. Die Messerklinge muss immer flach auf dem Riemen liegen. Die Schneide in einem 90 Grad Winkel zum Körper auf dem Lederriemen positionieren. Mit der Schreibhand greift man das Messer, mit der anderen hält man den Griff des Riemens. Es wird immer in jene Richtung, in die der Messerrücken blickt, abgezogen. Während des Abziehens liegen die Messerschneide, die gerade abgezogen wird, sowie der Messerrücken und die Seitenfläche des Messers ganz flach auf der Lederriemenseite auf. Dann beginnt man langsam die Schneide in Richtung Messerrücken (!) zu ziehen. Achtung der Riemen muss dabei immer straffgezogen bleiben! Ist man am Ende des Riemen angekommen, muss das Messer gewendet werden, um denselben Vorgang in die andere Richtung zu wiederholen.

    Wichtig: Beim Wenden unbedingt darauf achten, dass das Messer nicht über die Klinge sondern nur über den Rücken 180 Grad gedreht wird und währenddessen immer im Kontakt mit dem Leder steht.

    Ebenfalls Wichtig: Verliert die Schneide zum Beispiel durch nicht sorgsames Ledern ihren Schnitt und wird rund, muss der Fachmann ran.

  4. Die Vorbereitung mit Pinsel & Rasierseife
    Idealerweise beginnt die Vorbereitung mit einem Peeling zur Entfernung der Hautschüppchen. Das hat zufolge, dass die Klinge besser gleitet. Pinsel und Klinge ins warme Wasser legen. Der Pinsel nimmt die Feuchtigkeit auf und das Metall beginnt sich auszudehnen, wodurch es schärfer wird. Vor dem Rasieren empfehlen wir eine heiße Dusche zu nehmen, damit weicht das Barthaar auf.

    Jetzt wird der Schaum ohne Druck in kreisförmigen Bewegungen mit einem sauberen Pinsel im Gesicht aufgetragen und zwar immer gegen die Bartwuchsrichtung. Der Schaum soll ein bis zwei Minuten einwirken. So hat das Barthaar Zeit aufzuweichen und sich aufzustellen. Gleichzeitig hält der Schaum das Barthaar warm und verhindert das Austrocknen von Bart und Haut. Das Haar lässt sich besser schneiden und erleichtert die Rasur.

    Wichtig: Wer zu empfindlicher beziehungsweise trockener Haut neigt, verwendet vorher eine Preshave Creme oder ein Skin Food-Produkt.

    Erfahrungsgemäß eignen sich für die Nassrasur Pinsel aus Dachshaar besser, weil es ein hochwertiges Naturhaar ist, hervorragend Wasser aufnimmt und somit die Grundlage für einen reichhaltigen Schaum bildet. Gegner des echten Tierhaares können auf synthetische Fasern zurückgreifen.

    Unsere Rasierpinsel im Überblick findet ihr hier.

    Größe und Material des Griffes sind Geschmacksache und haben keine Auswirkungen auf das Rasurergebnis. Folgende Größen sind meistens zu finden: S (19mm), M (21mm), L (23mm) und XL (25mm). Die Griffe sind häufig aus folgenden Materialen gefertigt: Holz, Horn, Porzellan, Metall und Kunstharz.

    Eine qualitativ hochwertige Rasierseife erkennt man an ihrem hohen Fettgehalt und Glycerinanteil. Aus Pflanzenöl gewonnenes Glycerin ist deshalb wichtig, weil es Haut und Haar Feuchtigkeit spendet. Der Fettgehalt schützt die Haut während dem Rasieren und sollte bei ca. 30 – 50 % liegen.

    Wichtig: Die Rasierseife sollte alkalisch und auf gar keinen Fall pH-neutral oder schlimmer noch sauer sein.

    Unsere Rasierseifen im Überblick findet ihr hier.

    Mann bei der Rasurvorbereitung
    Copyright esbjerg.com Fotograf: David Vance
  5. Die Nachbereitung?
    Bitte verwendet bei der Rasurnachbehandlung kein Eau de Cologne. Durch die Sonne können sich Flecken auf der Haut bilden oder die Haut sogar reizen. Sollte die Haut womöglich unangenehm brennen, verwendet eine Aftershave Lotion. Sie desinfiziert und schließt die Poren. Unsere Haut ist heutzutage vielen negativen Umwelteinflüssen ausgesetzt, daher benötigt sie viel Schutz und die richtige Pflege.

    Wichtig: Für trockene und empfindliche Haut bieten sich Aftershave-Gels, -Milch und -Cremen an. Sie bewirken eine beruhigende Pflege. Bei extrem trockener Haut verwenden Sie zusätzlich eine Feuchtigkeitscreme.

Unsere Aftershave-Produkte im Überblick findet ihr hier.

Die wohl wichtigsten Badetraditionen gingen vom Römischen Reich aus. Die Römer schufen alle strukturellen Voraussetzungen für eines ihrer wichtigsten Prinzipien, das der Dichter Juvenal formuliert hatte: „mens sana in corpore sano“ („Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“). Ihre monumentalen Bäder glichen architektonischen Meisterwerken und ihre zur Kunstform erhobenen Badepraktiken verbanden den Akt der Reinigung mit körperlicher Ertüchtigung und gesellschaftlicher Unterhaltung.

Mit den zum Bersten vollen Badehäusern des alten Roms war ein entscheidender kultureller Schritt vollzogen: Wasser war nicht mehr nur praktisch, sondern auch ein Vergnügen. Jene Art öffentlicher Badekultur, die auch mit ausufernder Sinnlichkeit einherging, nahm mit dem Niedergang des Römischen Reiches und den neuen Moralvorstellungen jedoch vorläufig ihr Ende. Angelehnt an die römischen Bäder bauten die Moslems ihre eigenen Badestätten – mit dem Unterschied, dass die prächtigen Hamams Orte der Muße und stiller Neubelebung waren. Die körperliche Reinigung, begleitet durch Musik und Meditation, zelebrierte zugleich physische Zurückgezogenheit und spirituelle Einkehr. Hier blieb man stunden-, manchmal auch tagelang. Auch heute noch sind Hamams wichtiger Bestandteil der Gesellschaftskultur islamischer Länder, zugleich hat Europa die exotischen Badeoasen für sich entdeckt.

Entstehung der Badekurorte

Der rasant wachsende Zustrom an Besuchern von Quellen, denen man magische Heilkräfte zuschrieb, trieb in Europa die Entstehung der ersten Badeorte voran. Die Reisenden hatten wenige Annehmlichkeiten zu erwarten. Außer den Quellen gab es nur bescheidene Unterkünfte und oftmals schlechte Verpflegung. Davon ließ man sich jedoch nicht beirren. Viele träumten von Wunderheilungen, aber auch die Realität hatte ihr Gutes: Viele Quellen linderten Hautkrankheiten und die Menschen empfanden den therapeutischen Effekt auf Körper und Seele fast als Wunder.

Copyright Fotolia

„Wasser ist H 2O: zwei Teile Wasserstoff, ein Teil Sauerstoff. Aber da ist noch ein Drittes, das es zu Wasser macht. Und niemand weiß, was es ist.“ D.H.Lawrence

Mit der Reformation trat die Medizin an die Stelle von Alchemie und Magie und leitete einen tiefgreifenden Wertewandel ein: Reinlichkeit für die Gesundheit. Ärzte empfahlen enorme Mengen an Wasser mit hohem Mineralgehalt zu trinken, wodurch sämtliche Krankheiten kuriert werden sollten. Da bestimmten Quellen ein höheres Potential zur Heilung zugesprochen wurde, veränderte sich nun auch das Klientel. Mit der Aristokratie und den Wohlhabenden zog ein anspruchsvollerer Patientenkreis ein, der seinen luxuriösen Lebensstil auch während der Kur beibehalten wollte. Verlangt wurden exquisite Räumlichkeiten und elegante Anlagen – der Grundstein für die Entstehung prachtvoller Kurorte war gelegt. Die alten römischen Bäder erfuhren eine Renaissance und Europa lag im Kurfieber. Man badete gemeinsam, erlebte die Belebung und Verjüngung, entspannte die Seele und stärkte den Geist. Die Bäder dienten auch dazu, sich von den viktorianischen Moralvorstellungen zu erholen, denen man sich im normalen Leben nicht entziehen konnte. So frönte man im eingeschworenen Kreis der Kurgäste der zügellosen Erotik und genoss die unbeschwerte Freizügigkeit. Beethoven und Goethe bevorzugten die Kur in Karlsbad, Napoleon pflegte den Müßiggang in Vichy und Turgenjew entspannte in Baden-Baden.

Neuer Wassertrend – Neue Mythen

Bedingt durch die Weltkriege im 20. Jahrhundert verloren die Bäder an Bedeutung. Erst der Fitness-Boom der 1980er Jahre brachte das Wasser wieder ins Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit und an jenen Punkt, wo die Gesellschaft seit jeher essenziellen Bedarf hat und wohl immer haben wird: an physischer und psychischer Gesundheit. So haben auch neue Mythen den Einzug in die Welt des Wassers gehalten. Getragen von der Hoffnung, man könne dem allgegenwärtigen Wasser seine letzten Geheimnisse entlocken. Einer dieser neuen Mythen – die wissenschaftlich weder belegt und teilweise aber auch nicht widerlegt werden konnten –, ist das „belebte Wasser“. Ausgangspunkt des Begriffs sind die Beobachtungen des Tiroler Försters und eigenständigen Naturforschers Viktor Schauberger, der in den 1920er Jahren zur Auffassung gelangte, dass unbekannte Antriebskräfte in der Natur wirken, die in konzentrischen Wasserwirbeln Energie freisetzen. Daraus entwickelte er den Schauberger-Trichter, einen hyperbolischen Trichter zur Verbesserung der Trinkwasserqualität, der das Wasser, statt es in geraden Leitungen zu halten, in seinen Ursprungszustand von Spiralkurven zurückführt und dadurch energetisiert und die Qualität verbessert. Ähnlich verhält es sich auch mit dem „Grander Wasser“, dessen Verfahren zur Wasserbelebung ein gesundes Milieu für nützliche Mikroorganismen im Wasser verspricht. Wissenschaftlich nicht erwiesen, schwören die mittlerweile weltweiten Kunden trotzdem auf die Wirksamkeit von Grander-Wasser. In den Reigen der neuen Wasser-Mythen reiht sich auch der Japaner Masaru Emoto ein. Sein Thema ist die Wasserkristallfotografie, in deren Rahmen er versucht die Form der Kristalle mit Qualität und Zustand des Wassers in Verbindung zu bringen. So meint Emoto, dass sich Wasser durch Gefühle „beseelen“ und verbessern ließe – etwa durch die Beschallung mit Musik.

Copyright esbjerg.com Fotograf: David Vance

„Wenn der Brunnen trocken ist, erkennen wir den Wert des Wassers.“ Benjamin Franklin

Man mag an diese neuen Mythen rund um das Wasser und seine Fähigkeiten glauben oder nicht, ein schöner Gedanke ist es dennoch – die Beseelung des Wassers. Zumal doch ein wahrer Kern darin steckt. Denn unter der Beseelung des Wassers könnte man auch die Beseelung des Menschen verstehen. Und dieses Kunststück hat das Wasser im Laufe der Geschichte immer wieder vollbracht. Heute nennen wir es Wellness. Die Balance zwischen Geist und Körper hat in unserer beschleunigten Zeit mehr denn je an Bedeutung gewonnen. Und wieder steht das Wasser als universelles Element im Mittelpunkt. Als effektiver Helfer für Schönheit und Gesundheit. Als wohltuender Entschleuniger. Als Reduktion auf das Wesentliche – sei es das ruhige Wannenbad zu Hause, das den Geist von unzähligen Eindrücken erholt. Ein Kurztrip mit Freunden in ein Thermenhotel, wo man während des Baderituals nicht nur sich selbst pflegt, sondern auch seine sozialen Kontakte. Oder aber das simple Glas frisches Wasser, das unseren Organismus seit jeher belebt und uns darauf besinnen lässt, dass jeder Tropfen davon nicht nur kostbar ist, sondern auch ein Teil von uns selbst.