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51 und ein halbes Jahr meines Lebens habe ich ohne Bart verbracht – seit nunmehr einem Jahr und ein paar Härchen mehr bin ich zufriedener Eigner und Pfleger einer Kuscheltapete im Gesicht. Und nach einem Jahr habe ich auch für mich einen Stil gefunden, der (zu) mir steht und meinem Umfeld auch noch gefällt. Da ich als blonder und rothäutiger Mensch nicht besonders rassig bin (um meine glatten Beine würde mich jede Ballerina beneiden), war ein Bart nie in Denk- oder Experimentweite, bis ich mich mit meinem Sohn (damals 17) und meinem Neffen (detto) auf Skiurlaub begab. Den jungen Herren sprossen zwar erste „Haarlis“ im Schläfenbereich, sonst jedoch nix, deswegen meinten sie, dass ich ihre Sehnsüchte nach einer stilgemäßen Freerider-Gesichtsbehaarung stillen sollte.

Da ich gerade beruflich eine Auszeit von ein paar Monaten nahm, ließ ich auch nach der Heimkehr meinen Bart weiter sprießen. Mein Barthaar ist blond und bedächtig im Wuchs, so dauerte es Wochen, bis auch meine Familie und meine Freunde die Veränderung bemerkten, während ich mich schon wie eine gelungene Mischung aus Zeus und Harry Rowohlt fühlte.

So führte mich mein Weg in einen Mediamarkt, um einen Babyliss Trimmer zu erstehen, mit dem ich auch heute noch an mir werke. Mittlerweile habe ich für mich eine Generallänge von 9mm als angemessen und praktisch entdeckt, der Mix aus 9mm seitlich und 13 bis 15 mm am Kinn von vorher verliehen mir ein wenig das Aussehen eines Ziegenbocks. Im Übrigen sind blonde 9mm Haare auch höchst geeignet, weniger stark bewachsene Stellen elegant und dezent zu zieren, ohne dass starke Schwarz-weiß Kontraste wie bei Dunkelhaarigen entstehen.

So richtig spannend begann das Bartleben zu werden, als ich mich mit der Pflege des Bartes intensiver befasste und Pflegen testete. Öle, wie z.B. das Olivenblatt Bart-Öl von ESBjERG oder das Pipetten Öl von PRORASO machten den Bart weich, duftend und kratzfrei auf der eigenen Haut. Der Nachteil ist das Nachfetten der Öle, deswegen habe ich auch Wachse getestet. Diese halten lange und sind z.B. an Tagen zu empfehlen, an denen man sich intensiv im Wasser aufhält. Aber schlussendlich greife ich am liebsten und öftesten zu den Bartbalsams – die machen den Bart sanft, fetten nicht nach und riechen gut. Mein Favorit: Der ESBjERG Bartbalsam, Amber/Kardamon – passt herrlich zu herberen Parfums oder Eau de Toilettes und hat auch einen sehr guten Eigengeruch.

ESBjERG Bartbalsam Amber & Kardamon
Copyright esbjerg.com

Mein Fazit für Männer, die über einen Bart nachdenken: Tut es! Ich hätte im Leben andere Dinge auslassen sollen, als das Tragen eines Bartes.

Keine Kompromisse bei der Qualität und Fairness bei der Produktion auf allen Ebenen – das sind die Grundsätze von Marga Walcher, die sich mit einem feinen Rasurfachgeschäft in der Wiener Innenstadt einen Traum verwirklicht hat. Mit der Erweiterung der hauseigenen Esbjerg-Naturkosmetiklinie setzt die Chefin den Weg konsequent fort, ihre anspruchsvolle Klientel mit erstklassigen und fairen Pflegeprodukten zu verwöhnen.

Marga Walcher Copyright Michael Brus
Marga Walcher
Copyright Michael Brus

Wer zum ersten Mal das „Esbjerg“ in der Wiener Innenstadt betritt, den heißen zarte Dufttöne willkommen, blitzende Rasierklingen,klassische Tiegel und ein Meer an Rasierpinseln. Im schönsten Geschäft der City dreht sich alles um den Körper – sein Wohlbefinden, seine Schönheit. Das Rasurfachgeschäft in der Krugerstraße – einer Seitenstraße der Kärntner Straße – verfügt in Österreich über die größte Auswahl an edlen Nassrasurprodukten und ist längst die erste Adresse in der Stadt, pflegebewusste Männer gehen hier ein und aus.

Was hier gediegen und einladend drapiert ist, zeigt zur Freude der Kundschaft im privaten Badezimmer die größte Wirkung. Nur das Beste geht im Geschäft von Marga Walcher über den Ladentisch. „Ich liebe stilvolle, schöne Dinge und ich arbeite stets daran, in meinem Fach die Beste zu sein und auch zu bleiben.“ Man spürt: Diese Frau macht keine Zugeständnisse in puncto Qualität.

Das hat ihr eine bunte Stammklientel eingebracht, die ein grundlegendes Bedürfnis eint: der hohe Anspruch an alles, was auf die eigene Haut kommt. Das weitere Sortiment an Düften und Herrenpflege umfasst bewährte und klassische Labels, allesamt von Walcher persönlich ausgewählt. Zudem kann man im Esbjerg auch mit gutem Gewissen einkaufen, denn Fairness ist in allen Bereichen der Produktion oberstes Gebot. Aufgrund der gelebten Verantwortung in der Mitarbeiterführung wurde die Firma Esbjerg 2012 mit dem dritten Platz des „DiversCity“-Preises der Wirtschaftskammer Wien ausgezeichnet.

Hauseigene Naturkosmetika erweitern das Esbjerg-Sortiment

Bevor eine Marke in ihren gediegenen Räumlichkeiten einen Platz bekommt, nimmt die Chefin höchstpersönlich das jeweilige Unternehmen ins Visier und jettet dafür mitunter rund um die ganze Welt. „Die Sache muss ein Gesicht haben und die Menschen dahinter müssen stimmen“, sagt sie. Und der Erfolg gibt ihr recht. In den letzten 30 Jahren avancierte ihr Geschäft zum Geheimtipp. International geht es zu, sobald sich morgens die Pforte öffnet. Geschäftsleute aus aller Herren Länder geben sich hier ebenso die Klinke in die Hand wie die alteingesessene Wiener Stammkundschaft. „Es gibt viele Männer, die bereits seit Jahren zu uns kommen. Man begleitet sie durch die Jahre, bekommt mitunter Einblicke in das persönliche Leben; da wie dort gibt es Höhen und Tiefen.“ Im „Esbjerg“ einkaufen zu gehen bedeutet, sich etwas Gutes zu tun. Das darf auch etwas kosten. Verständlich: so viel Feines, ein wahrhaftiger Segen für strapazierte Männerseelen, die dank perfekter Beratung ihrem Körper Gutes tun können, ohne in endlosen Regal-Labyrinthen wertvolle Zeit auf der Suche nach dem richtigen Produkt zu vertrödeln. Balsam für die Seele und die Haut – dafür gibt man gerne Geld aus. Als Esbjerg vor drei Jahrzehnten seine Pforten öffnete, war die männliche Kundschaft eher geneigt, das Nächstbeste zu kaufen, schnell in die Manteltasche zu stecken und wieder zu gehen. Genussfreies Shoppen, könnte man sagen. Heute schätzen sie kompetente Beratung, wählen ihre Rasurprodukte sorgsam aus und stehen dazu. Sie gönnen sich mittlerweile eine ganz persönliche Wohlfühloase, denn nichts anderes ist eine gediegene Nassrasur mit feiner Rasiercreme und einem hochwertigen Rasierpinsel; nahezu ein meditatives Ritual, das ausschließlich dem Mann vorbehalten ist.

Und weil Marga Walcher die Bedürfnisse ihrer Kunden wie die eigenen kennt, weiß sie, dass Männer gerne alles aus einer Hand beziehen.