Versandkostenfrei ab €95,00 14 Tage Rückgaberecht
Menü
Language deen
Esbjerg Rasierhobel

Was ist ein Rasierhobel?

Historisches

Der Rasierhobel wird auch Klingenrasierer genannt, was für Neulinge in der Nassrasur auf den ersten Blick verwirrend erscheinen mag. Daher zur Erklärung: Der Rasierhobel wurde nach seiner Erfindung 1903 Sicherheitsrasierer und später Klingenrasierer genannt. Die erste Bezeichnung erklärt sich daraus, dass er mit einer Klinge, die nur ein wenig aus dem Hobel herausragt, in der Tat viel sicherer war, als die damals weit verbreiteten offenen Rasiermesser. Die Hobelrasur war bis in die 1970er Jahre die vorherrschende Rasurmethode in den großen Industriestaaten. Man sprach schlicht vom Rasierer und meinte damit den Klingenrasierer – andere Systeme gab es damals noch nicht. Mit der Verbreitung der Systemrasierer erfolgte zur besseren Unterscheidung die Einführung der neuen Bezeichnung Rasierhobel.

Rasierhobel heute

Heute gibt es den klassischen Hobel, den man simpel aufschraubt, um die Klinge zu wechseln, sowie die „Butterfly“-Modelle, bei denen der Teil, der die Klinge aufhält, aufklappt wie die Flügel eines Schmetterlings und zuletzt auch noch Modelle mit verstellbaren Klingenspalt, bei denen man je nach Einstellung schärfer oder komfortabler rasieren kann. Letztere gibt es auch in Butterfly-Ausführung.

Zwei, auf den ersten Blick etwas seltsam anmutende Formen des Rasierhobels sind der Schrägschnitthobel bei dem der Kopf etwas seitlich geneigt am Griff montiert ist und der Torsionshobel bei dem der Kopf in sich leicht verdreht, also tordiert ist, und damit eine Schrägstellung der Schneide und Spannung der Klinge erreicht wird. Prinzipiell gibt es Rasierhobel mit offenem und geschlossenem Kamm. Der offene Kamm ist eher für erfahrene Nassrasierer geeignet, rasiert sehr gründlich und sogar Dreitagebärte lassen sich damit bestens rasieren. Der geschlossene Kamm wiederum zeichnet sich durch erhöhte Sicherheit und Sanftheit aus. Er ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Nassrasierer geeignet.

Wer auf einen Rasierhobel umsteigt, benötigt in jedem Fall etwas Geduld, um die für die korrekte Führung der Klinge nötige Feinheit in der Motorik zu erkennen und zu verinnerlichen. Das Handwerk will gelernt sein, Geschick und Erfahrung machen den Meister. Auch die Haut muss sich erst daran gewöhnen. Das kann einige Tage dauern. Während der Klingenkopf eines Systemrasierers federt und sich automatisch an die Konturen des Gesichts anpasst, muss man bei der Handhabung eines Rasierhobels erst den richtigen Winkel finden und diesen auch konstant halten. Das erfordert anfangs erhöhte Aufmerksamkeit und Geschick, ist aber schnell erlernt.

Noch zwei nützliche Tipps für eine gelungene Hobelrasur:

  • Die Haut vor dem Ansetzen des Hobels „spannen“, also mit der freien Hand leicht gegen die Rasurrichtung ziehen. Im Halsbereich kann man diesen Effekt auch durch neigen des Kopfes erreichen. Dies ist wichtig, da man sonst oft ein Stück Haut „vor sich her schiebt“ was zu ungründlichen Rasuren oder Schnitten führen kann.
  • Bei der Rasur keinen Druck auf die Haut ausüben, sondern das Gewicht des Hobels für sich arbeiten lassen. Bildlich gesprochen: Nicht mit aller Kraft den Bart vom Gesicht schneiden sondern sanft und genüsslich den Schaum vom Gesicht abstreifen. Dies reicht völlig.

In der Übergangsphase vom Systemrasierer zum Rasierhobel kann man auch problemlos zwei Rasurmethoden parallel anwenden, bis man innerhalb eines Monats sattelfest geworden ist. Die Benutzungsdauer einer Klinge variiert stark. Die jeweilige Rasurtechnik, Länge und Stärke der Haare sowie die Sorgsamkeit bei der Vorbereitung wirken sich auf die Schnitthaltigkeit aus. Im Optimalfall hält eine Klinge bis zu zwei Wochen. Eine Woche ist allgemeinhin, je nach Bartstärke, üblich. Im Zweifelsfall gilt besser zu oft wechseln als zu selten. Denn die Rasur soll ein genussvolles Ritual sein und das gelingt nur mit einer scharfen Klinge.

Pflege des Rasierhobels

Nach jeder Rasur den Hobel mit heißem Wasser – und zwar abwechselnd von oben und unten – ausspülen. Überschüssiges Wasser in der Folge ausschütteln. Bei starker Verschmutzung kann man die Klinge auch vorsichtig zur Reinigung heraus nehmen. Die Lagerung ist Geschmackssache: Entweder den Rasierhobel mit der Klinge nach oben ablegen oder in einer Aufhängung trocknen lassen. Bei besonders kalkhaltigem Wasser empfiehlt es sich den Griff und den Hobelkopf – unter verlässlicher Aussparung der Klingen – separat abzutrocknen. Achtung: Manche Klingen sind nicht rostfrei. Hier empfiehlt es sich, die Klingen nach der Rasur aus dem Hobel zu entfernen.

Esbjerg Rasierhobel


Alle Rasierhobel anzeigen
  • Mühle – Rasierhobel R89, geschlossener Kamm, Griffmaterial Metall verchromt

    35,00

    inkl. 20% MwSt.

    exkl. Versandkosten

  • Mühle – ROCCA geschlossene Schaumkante, Edelstahl/schwarz

    Bewertet mit 4.00 von 5
    79,00

    inkl. 20% MwSt.

    exkl. Versandkosten

  • Neu

    Mühle – Rasierhobel designed by Mark Braun, geschlossener Kamm, Griffmaterial Aluminium eloxiert, forest

    49,00

    inkl. 20% MwSt.

    exkl. Versandkosten

  • Angebot!

    Mühle – Rasierhobel, KOSMO, geschlossener Kamm, Griffmaterial Mooreiche

    68,00 54,40

    inkl. 20% MwSt.

    exkl. Versandkosten

10 Punkte Rasierhobel Kurzanleitung

  1. Lange, gleichmäßige Züge verhindern Verletzungen
  2. Haut straffen: Die Haut möglichst gegen die Haarwuchsrichtung straffen, da Hautfalten leichter zu Schnittunfällen führen. Bitte mit Gefühl, denn wer übereifrig die Haut strafft, riskiert Rasurbrand.
  3. Klingenwinkel: Klinge stets in einem konstanten Winkel über die Haut führen. Ausnahmen sind heikle Stellen wie Muttermale oder Lippenränder. Hier die Klinge etwas steiler führen. Erhabene Stellen sollen in jedem Fall ausgespart werden.
  4. Bewegungsablauf: Um den Klingenwinkel konstant zu halten, muss man exakt den Gesichtskonturen folgen, da der Hobelkopf nicht beweglich ist. Falsche Abläufe nicht durch mehrere Striche ausgleichen, sondern bis zur nächsten Rasur warten. Sonst drohen Hautreizungen.
  5. Übergangsphase: Zuerst nur die leichten und glatten Stellen mit dem Hobel rasieren und heikle Partien vorerst noch mit dem Systemrasierer schneiden, bis man die Abläufe automatisiert hat.
  6. Kopfbreite/Druck auf die Haut: Auch wenn der Rasierkopf größer wirkt, er ist ebenso gut zu führen wie ein Systemrasierer. Der größte Teil des Kopfes hat hingegen keinen Hautkontakt. Die Auflagefläche ist daher sehr klein und der auf die Haut ausgeübte Druck um ein vielfaches höher als bei einem Systemrasierer. Den Rasierhobel daher keinesfalls aufdrücken, sondern locker führen.
  7. Gewicht: Ein schwerer Rasierhobel erleichtert das andruckfreie Rasieren, da ein höheres Eigengewicht des Hobels das Gefühl vermittelt, das von Grund auf genügend Andruckkraft vorhanden ist.
  8. Überrasur vermeiden: Sollten Haare einwachsen oder sich die obere Hautschicht beleidigt zeigen, einmal pro Woche eine Rasurpause einlegen und vorerst nicht gegen den Strich rasieren. Klingen nach einer Benutzungsdauer von einer Woche mit reinem Alkohol desinfizieren. Das verhindert Hautreizungen.
  9. Automatisieren: Jede Woche ein neues Thema wählen, um es nachhaltig zu automatisieren. Zu Beginn sollte es der richtige Andruck sein. Später gilt es jeden weiteren Handgriff während der Rasur zu optimieren und danach als neue Gewohnheit zu verinnerlichen.
  10. Lernen Sie Ihr Gesicht kennen: Nicht nur die Konturen sind wichtig, auch die verschiedenen Wuchsrichtungen des Barthaares sollten beachtet werden. Die Züge mit dem Hobel sind dementsprechend anzusetzen.

 

NEWSLETTER

abonnieren und €5,00 Gutschein sichern.

Erhalten Sie regelmäßig News über neue Produkte und exklusive Angebote. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.
GESCHLECHT